Dem König wurde Kunde überbracht, dass in seiner Hauptstadt eine neue Kampfarena erbaut wurde, in der verschiedene Spiele stattfänden um das Volk zu unterhalten. Das interessierte den König. Er beauftragte seine engsten Vertrauten, Freikarten für eine dieser Spiele zu besorgen. Der König bekam dann Tickets für ein Handballspiel der 2. Bundesliga.
1.Vfl Potsdam gegen DHC Rheinland lautete die Spielansetzung. Beide Teams spielen gegen den Abstieg aus der aktuellen Liga. Aber das war dem König erstmal egal. Er wollte ein spannendes Spiel sehen.
Nach einem Begrüßungsbier in der Empfangshalle setzte sich die königliche Delegation in die königliche Loge, die mit einem Netz gesichert war. Nicht, damit man vor Übermut vor dem Hinauslaufen auf das Spielfeld gehindert wird, sondern damit ein zu scharf und in die falsche Richtung geworfener Ball nicht den königlich-plüschigen Kopf traf. Der König nahm die Sicherheitsvorkehrung mit Wohlwollen zur Kenntnis.
Als der König und sein Hofstaat endlich saßen, stand es auch schon 4:1, allerdings nicht für die gastgebende Potsdamer Mannschaft. Das ärgerte den König. Nach aufmunternden Rufen von ihm riss sich die Heimmannschaft am Riemen und drehte das Spielergebnis in Laufe der beiden Halbzeiten auf den Endstand von 31: 25.
Sieg für des Königs Favoritenteam!
Das Spiel wurde von einer Pause unterbrochen, damit die Mannschaften die Spielfeldseiten tauschen konnten. Der König wollte ja beide Teams in der Verteidigung und im Angriff ganz genau sehen. Auch konnte seine Begleitung in der Pause menschliche Bedürfnisse befriedigen. Der König trank noch ein Bier.
Nach dem Spiel war der König noch sehr aufgeregt. Er ging mit seinen Mannen noch auf ein Kaltgetränk in eine nahe gelegene Bar, in der man auch Wäsche waschen konnte. Der König wusste nicht, was er davon halten sollte. Aber das ist eine andere Geschichte.



Die 2. Liga gefällt also dem König? Dann lad' ich ihn gern zur nächsten Saison in das Kölner RheinEnergie-Stadion ein, zum grausamen Zweitliga-Gegurke der Geißböcke ;-)))
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