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| Flirt in Stralsund |
Der König wollte wieder einmal die
raue
baltische
See sehn. Also beauftragte er seine Leute, kurzfristig eine Fahrt
dorthin zu organisieren. Am frühen Morgen des 25.04. anno 2012 fuhr
der König dann mit einem roten Zug der DB von Berlin-Hbf tief in den
hohen Norden. Im Zug war es sehr rumpelig, die Sitze waren unplüschig
und auch eine Klimaanlage gab es nicht. Diese spezielle Zuggarnitur
wird von Fachleuten auch gern als Schweinepark bezeichnet.
In
Stralsund stieg der König in einen königlicheren Zug. Es war ein
moderner Triebwagen namens
FLIRT,
in dem das Reisen doch angenehmer war. In Lietzow nochmal
umgestiegen, schon konnte seine Plüschigkeit am Zielbahnhof Prora
die salzige Seeluft schnuppern.
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| Heimatgefühle im Museum |
Kaum ausgestiegen, wollten zwei
Mitglieder des Königs Delegation (namentlich Birne und Adolf) das
Eisenbahn- und Technikmuseum besuchen. Der König aber hatte
keine Lust. So gab ein Wort das andere, es wurde laut. Am Ende ließ
sich der König erweichen. Die
quengelnden
Untertanen hatten ja sonst nichts womit sie ihren grauen Alltag
aufhellen konnten. Außerdem gibt der Klügere nach und es sollten ja
auf so einer schönen Fahrt auch keine Tränen fließen.
Nach dem Museumsrundgang begab sich die
königlich-plüschige Prozession über das
KdF-Bad
Prora strandseitig gen Binz.
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Der Koloss von Rhodos Prora |
Diesen Spaziergang genoss der König
sehr. Die Seeluft schnuppern, den Wind in den Haaren unter der Krone
spüren, die königliche Politik vergessen. Da kann auch ein König
mal weich werden und ins träumen kommen...
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| Au, Sand in den Augen |
Nur als Strandsandkörner des Königs
Augen reizten, wurde er etwas zornig. Das verging wieder schnell, als
er eine schöne Muschel fand.
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| Yeah! |
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| Hallo? Jemand da? |
In
Binz
angekommen, gab es ein königliches Bier- und Bratwurstmenü auf der
Strandpromenade. Auch die mitreisende Garde des Königs durfte
kräftig zulangen, beschützten und halfen sie dem König doch immer
wieder auf seinen Wegen.
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| Königliche Promenade |
Danach fuhr die Delegation mit der
Dampfeisenbahn
nach Putbus. Die Bahn war dem König zu langsam, so dass er sich
außen am Zug entlanghangelte, um als Erster anzukommen. Clever, aber
auch
bodenlos
leichtsinnig.
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| Leichtsinn pur |
In Putbus wartete bereits der Regelspur-Triebwagen der BR 650 auf
des Königs Zustieg um ihn wieder nach
Bergen
zu bringen. Und von dort ging's via Stralsund wieder nach Berlin.
Das war ein sehr laaanger Tag (Start 6.33 Uhr – Ziel 21.27 Uhr).
Trotzdem schön.
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| Freunde fürs Leben |
Weitere Bilder der Fahrt
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