Um des Königs
Gesundheit und Fitness zu stärken, beschloss des Königs Leibarzt,
mit der Herrschaft eine
Paddeltour zu unternehmen. Gepaddelt werden
sollte auf polnischen Flüssen, auch um wieder einmal in den Genuss
polnischer Gastfreundschaft zu kommen.
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| Des Königs Boot ist gerichtet |
Nach anstrengender 6-stündiger
Kutschfahrt erreichte des Königs Tross die Ortschaft
Rytel in
Pommern. Dort wohnten Angehörige eines Reisebegleiters des Königs.
In der Herberge angekommen, begrüßte der Wirt ihn mit
Hochprozentigem und der König stieß mit ihm auf die Gesundheit der
Familie an. Mit einem reichlichen Mahl stärkte sich der König und
seine Begleiter für die Strapazen der kommenden Tage.
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| Pause für die Garde |
In drei Etappen
zu je 20 Kilometern ging es an den ersten Tagen mit der Strömung den
schönen Fluss
Brda hinunter.
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| Des Königs Flotte |
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| Seine Herrschaft ist erfreut |
Drzewicz - Rytel – Woziwoda - Rudzki
Most waren die Stationen, die des Königs Tross besuchte. Umgestürzte
Bäume, reißende Strömung und viele Flussbiegungen verlangten dem
Steuermann des Königs alles ab. Trotzdem kam es gelegentlich vor,
dass des Königs Schiff unsanft an Hindernisse stieß. Der Steuermann
handelte sich einige Rügen des Königs auf dieser Fahrt ein.
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| Durch Schilf und Gestrüpp |
Ein Begleitboot des Königs blieb sogar an einem quer liegenden Baumstamm stecken. Ob
es bis jetzt freikam, ist dem König nicht bekannt.
Nach einer weiteren Kutschfahrt zu des Königs nächster Station
Brodnica
konnte der plüschige Herrscher Quartier im ersten Haus am Platz
nehmen. Bei einem Rundgang durch die Stadt entdeckte er ein
gemütliches Wirtshaus, wo es verschiedene Fleischgerichte gab, und
wo der König und seine Leute an den nächsten Tagen speisten und
tranken.
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| Am Marktplatz zu Brodnica |
An den nächsten zwei Tagen wurden weitere 40 Kilometer von des Königs Boot
zurückgelegt. Der hiesige Fluss wird von Einheimischen
Drwęca genannt, ist aber lange nicht so idyllisch wir die Brda und erfreute
des Königs Auge nicht sehr. Am zweiten Paddeltag überraschte auch
noch ein ausgiebiger
Gewitterschauer des Königs Flotte. Die Robe des
Königs war durchnässt. Der Herrscher war nicht sehr erfreut.
Außerdem war ihm kalt und er musste niesen. Den eigentlich fälligen
Schnupfen konnte er nur durch intensiven Einsatz von Wodka am Abend
verhindern.
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| Regen, Regen stört uns nicht |
Am letzten Tag der Reise wollte der König noch etwas von Land und Leuten sehen. So
ließ er eine Mitfahrt auf einem Schiff über den
OberländischenKanal buchen. Start war die ostpreußische Stadt Ostróda, Ziel
sollte Elbląg sein. Der König bedachte aber nicht, dass neun
Stunden auf einem kleinen Schiff doch sehr strapaziös sein können.
Doch der Kapitän des Schiffes erfreute den König mit allerlei
Seemannsgarn sowie feinsten Speisen und Getränken, so wurde dem
kleinen Herrscher die Zeit dann doch nicht so lang.
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| Der Kapitän und sein Vorgesetzter |
Auf seiner langen Reise in Richtung Norden überquerte das Schiff verschiedene geneigte
Ebenen über Land. Das fand der König dann doch sehr wissenswert und
er schaute sich diese Sache genauer an. Dabei fand er heraus, dass
der Kanal von einem preußischen Ingenieur namens Georg Steenke
erbaut wurde.
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| Sehr erstaunlich! |
Die Schiffe werden auf Wagen abgesenkt, die wiederum
auf Schienen einen Hang hinabfahren. Die Schiffe überwinden dabei
einen Höhenunterschied von über hundert Metern. Besonders die
schönen bunten Räder, über die die Technik gesteuert wird,
faszinierten den König. Er konnte sich daran gar nicht satt sehen.
Dass dieses Bauwerk in Polen noch steht und funktioniert ist doch
sehr erstaunlich, dachte der König.
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| Schön blau |
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| Da gehts runter |
Müde und abgekämpft erreichte der König die schöne Stadt
Elbląg. Von
dieser Stadt hatte der König noch nie gehört, und doch gab es sie.
Sehr erstaunlich. Nach kurzem Rundgang durch die Altstadt fuhr des
Königs Kutsche vor und es ging wieder Richtung Westen. In der
Herberge in Rytel pausierte der König noch für eine Nacht und
konnte dann den restlichen Weg nach Haus ausgeruht antreten.
Die Reise war für den König sehr anstrengend. Vor allen Dingen Arme, Rücken, Beine
und Kopf taten ihm etwas weh. Ein heißes Bad sollten ihn aber wieder
auf die Beine bringen, um in Kürze weitere Abenteuer erleben zu
können.
Tolle Tour werde ich bestimmt auch mal in Angriff nehmen...ich kann dem König wärmstens empfehlen eine Raftingtour über die Moldau zu starten gruß aus der Lausiz
AntwortenLöschenU.H.