"Fremd ist der Fremde nur in der Fremde"
Karl Valentin

Montag, 4. Juni 2012

Des Königs Teilnahme am ATALANTA-Einsatz


Im letzten Jahr hat sich der König von der Wirksamkeit des Kampfes seiner Marine gegen die Piraten am Horn von Afrika überzeugen lassen. Lang ließen die Fotos und der Reisebericht auf sich warten. Das gesamte Material musste erst von der königlichen Prüfstelle durchgesehen und abgenommen werden, um dem Feind nicht wesentliche Details der militärischen Geheimnisse zu verraten.
Deswegen ist der Bericht auch relativ kurz gehalten und Bilder des Militärgerätes gibt es nicht en dètail zu sehen.

Des Königs Fregatte

Nach der Hinreise in verschiedenen Fliegern konnte der König sein plüschiges Quartier auf der Fregatte „Niedersachsen“ beziehen. 

Willkommen in Mombasa







Bei verschiedenen Landgängen in Kenia, Oman, Dschibuti und Somalia lernte der König abseits von jeglichen Touristenpfaden Land und Leute kennen. Große Tiere mit Höckern, winzig kleine Bananen oder auch bunte Blattwanzen, groß wie er selbst, brachten den König zum Erstaunen. Mit Stammeshäuptlingen über die Weiterreise verhandeln, exotische Märkte besuchen, im Wüstensand toben – so etwas hat dem König gut gefallen.

Nur ein Höcker!
Wanzen groß wie der König!












Aber der eigentliche Grund der Reise ist ja die Verteidigung von Volk und Vaterland dort in fernen Gefilden. An einer Boarding-Aktion konnte der König selbst teilnehmen. Dabei nahm sein Kommando drei Afrikaner in einem verdächtig erscheinenden Boot fest. Der König und seine Männer erkannten bei der Durchsuchung des Bootes, dass doch bloß Fisch und keine Bazookas geladen waren. Dem König klopfte das königlich-plüschige Herz trotzdem bis zum Hals. Nach einer ernsten Ermahnung, sich nicht mehr so verdächtig zu verhalten, konnten die Fischer wieder aus dem Gewahrsam entlassen werden. 

Lustiger Name - Salalah

Weiterhin wurde für den König eine Führung auf dem amerikanischen Schiff USS.Boxer organisiert. Das hat seiner Plüschigkeit gut gefallen. Hubschrauber, Sea-Harrier-Senkrechtstarter und Hovercrafts beeindruckten ihn sehr. Nur das Essen war nicht so toll. Fettige Pommes und immer nur Cola ist nicht des Königs Sache.
Schießübungen an Bord der „Niedersachsen“ und später der „Bayern“ waren an der Tagesordnung. Dabei zeigte der König den Soldaten seiner Garde, dass er nach genauem Zielen das Meer mit dem ersten Schuss präzise treffen konnte. Da ging ein Raunen durch die Menge der angetretenen Matrosen und Offiziere. Da hatte es ihnen ihr Oberbefehlshaber wieder einmal gezeigt!
Insgesamt sah der König aber, dass seine teuer ausgebildeten Soldaten ihren Job sehr gewissenhaft erfüllten. So hatte er am Ende der Reise das beruhigende Wissen, dass iPhones, Jeans, Fernseher und Plüschtiere ohne Gefahr aus dem fernen Osten in des Königs Reich transportiert werden konnten und des Königs Volk weiterhin ohne Sorge vor Mangel leben konnten.
Die Reise war selbst für den reiseerfahrenen König einmalig und er bedankt sich hiermit für die nette Begleitung auf dem gesamten Törn. Weitere Bilder der Reise.


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