"Fremd ist der Fremde nur in der Fremde"
Karl Valentin

Dienstag, 8. Oktober 2013

Des Königs Reise nach London

Des Königs nächstes Reiseziel war die nach Meinung seiner Reisebegleiter schönste Metropole der Welt: 
 London.
 In England. 
Seine Plüschigkeit war zwar schon dort, allerdings gibt es in dieser Stadt so viel zu entdecken, dass es sich lohnt, mehrfach dorthin zu reisen. Drei Tage wurden für die Tour eingeplant und diese Tage waren vollgepackt mit Dingen.

Das Eye

Nach der Ankunft in London Gatwick und der Fahrt in die Innenstadt mit einem Auto, dass das Lenkrad auf der falschen Seite hatte, konnte der König bei einem erholsamen Spaziergang am Ufer der Themse schon einen ersten Blick auf die Sehenswürdigkeiten werfen. 
 Doch schon bald wartete der (einzige) offizielle Termin der Reise, eine Rede vor dem House of Lords, dem Oberhaus des britischen Parlaments. Während seines emotionalen Vortrages unterstrich seine Hoheit, dass die unverbrüchliche Freundschaft und Zusammenarbeit mit der englischen Krone und dem englischen Volke Kraftquell und Grundlage für die Entwicklung von des Königs Heimatland war, ist und bleibt.
Kameras waren nicht zugelassen.
The kings speech
Am Nachmittag dann folgte eine Fahrt im London-Eye, Europas größtem Riesenrad. Die 40-minütige Rundreise machte dem König viel Spaß, er konnte einen wundervollen Ausblick genießen, das Wetter und die Sicht war königlich. Wieder auf festem Boden angelangt, las der König auf Informationstafeln, dass es nicht einfach war, dieses Riesenrad im Jahre 1999 aufzurichten. Es rissen mehrere Seile, die Montage stand auf der Kippe. Aber gaaanz vorsichtig klappte es aber dann doch. Übrigens, das zentrale Pendelrollenlager wurde von der Firma FAG Kugelfischer aus Schweinfurt geliefert.

Der Herrscher über der Stadt


Ein Besuch an der letzten Ruhestätte des Vizeadmirals William Bligh machte den König recht nachdenklich. Die Meuterei auf des Vizeadmirals Schiff, der Bounty, war doch am Ende nur ein Ergebnis von zu lascher Führung und Zugeständnissen. Eine recht wertvolle Lektion für den kleinen König. 
Zum Abendbrot gab es dann Pfefferminzpizza und ein Pint Inselbier.
Am nächsten Vormittag wollte der König die Kronjuwelen im Tower besichtigen. Aufgrund anzüglicher Bemerkungen seiner Begleiter diesbezüglich wird sich der König eine erneute Mitfahrt mit diesen Burschen noch vorbehalten. 
Vor der Besichtigung des Kronschatzes traf der König noch die Tower-Raben. Diese Vögel bewachen mit ihren scharfen Schnäbeln den Tower. Die Legende sagt, wenn die Raben den Tower verließen, würde die Monarchie in England zusammenbrechen. Im Gespräch mit dem kleinen König teilte Gwyllum, der Sprecher der Raben, ihm mit, dass dies den Raben völlig egal sei. 

Unterredung mit Gwyllum
Juwelenlager
Nach der Schatzbesichtigung gab es für des Königs Delegation eine Führung durch die Tower Bridge Exhibition, dabei wurde die Funktionsweise und Geschichte der Tower-Bridge erklärt. 
Very funny, befand seine Plüschigkeit. 
Der Nachmittag war einer Expedition nach Greenwich vorbehalten. Dort sollte ein offizieller Uhrzeitvergleich zelebriert werden. Allerdings scheiterte dieses Vorhaben daran, dass keiner der Reisegruppe eine Uhr dabei hatte. Deshalb gab es ein rechtes Tohuwabohu zwischen den Zeitzonen und der Datumsgrenze. 
The king was not amused.
Der Tag klang in einem Pub in der Nähe von Covent Garden bei Fish & Chips & Peas & Beer aus.
Am letzten Reisetag wollte der König ausspannen, seine Beine schmerzten nach den vielen Wegen durch die Stadt. Aber einer seiner Begleiter bat inständig darum, das Wembleystadion noch ins Programm zu nehmen. So brach dann des Königs Trupp dorthin auf.
Mein gutes Herz wird noch mal mein Untergang sein, dachte seine Plüschigkeit. Man denke nur an Vizeadmiral Bligh!

Keine Vorkommnisse, Majestät
Klappbrücke


Nach dem Stadionbesuch wollte der kleine Racker ins Grüne und fand sich kurz darauf im Regents Park wieder, dort wurden nach wiederholtem Biergenuss die bis dahin gepflegten Grünanlagen von des Königs Hofstaat im 10-Minuten-Takt volluriniert (O-Ton: "in echt, das Bier hat ordentlich getrieben und dann noch der Kaffee dazu…ojojoj"), dann ein kleiner Abstecher zu Sherlock Holmes und ein abschließendes Shopping in der Oxford Street… und dann aber gaaanz schnell mit dem GATWICK EXPRESS zum Airport und nach Hause.

Goblinbier

Städtereisen gefallen dem König, auch wenn sie sehr anstrengend und seine Begleiter manchmal peinlich sind.

Weitere Bilder der Bildungsreise

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