"Fremd ist der Fremde nur in der Fremde"
Karl Valentin

Freitag, 25. Oktober 2013

Des Königs Reise nach Kroatien

"Bolje ikad nego nikad." ("Besser irgendwann als nie.")
In der Urlaubskasse des Königs war noch Restgeld, genug um sich einen Badeurlaub an der kroatischen Adriaküste leisten zu können.

Zwei Herrlichkeiten unter sich
6.05 Uhr am Flughafen Berlin-Tegel, der Check-In und die Besatzung war frühzeitig von des Königs Mitflug unterrichtet worden, begrüßten die Angestellten der Kranichfluglinie seine Herrschaft mit einem freundlichen Lächeln an Bord, respektive am Schalter. Und auch wenn der Flug recht kurz war, so wurde seine Majestät doch zuvorkommend und seiner Stellung entsprechend behandelt. Der König lässt hiermit dem Flug- und Bodenpersonal freundliche Grüße ausrichten.




Nach Ankunft in Split allerdings wollte doch ein mürrischer, dicklicher Zollbeamter das Reisegepäck des Königs kontrollieren! Aber die herrschaftliche Leibwache wies den groben Kerl in die Schranken. Nach letzten Informationen wurde er überraschend nach Krk versetzt. Dort kann er einlaufende Fischerboote nach versteckter Zollware untersuchen.

Landschaftlich schön gelegen











Der Aufenthalt in Kroatien selbst war mitnichten nur ein Badeurlaub.

ICH WILL EIS!


Eine Woche voller Erlebnisse, Abenteuer und schöner Stunden mit den Reisebegleitern jagen dem König noch heute Schauer der Wonne über den Rücken. Während der unvermeidlichen Ausflüge in die Umgebung von Baška Voda, wo des Königs Hauptquartier aufgeschlagen wurde, lernte der kleine Herrscher Land und Leute kennen.








So erfuhr er in Bratus von jungen Fischerleuten, wie sie ihre Boote vor Ort reinigen. Die Boote werden einfach untergetaucht, damit sie voll Wasser laufen und dann wird das mit Fischabfällen kontaminierte Wasser mit Eimern ausgeschöpft – fertig. So viel Cleverness überraschte den König, er ließ Fotos von dieser Technologie anfertigen.


Frischfisch
Bei einer Busfahrt nach Markaska wiederum konnte er einen
Nachbau der Insel von Robinson Junior bestaunen, sogar eine Palme war montiert. In Markaska selbst überzeugte er sich von der Frische und Qualität des gefangenen Fisches auf dem Markt.



Innen ist es nicht so schön




Ein weiterer Ausflug führte ihn nach Topici, wo er den ersten fertiggestellten Bungalow eines neuen Ferienparks besichtigen durfte. Seine Plüschigkeit überzeugte sich vom hohen Qualitätsstandart des kroatischen Bauwesens, nur von der Inneneinrichtung war er nicht so angetan. Ist halt Geschmackssache, dachte er und zuckte mit den Schultern.

Guten Tag, Katzengetiere

Und immer und überall begrüßten Vertreter der einheimischen Katzenpopulation den König. Getigert, braun, schwarz-weiß-gescheckt, weiß mit kleinem Bärtchen – es war einfach alles vertreten. Der König, selbst ein großer Katzenfreund, hatte für jeden dieser Stubentiger ein freundliches Wort. Sein Ruf wird unter Kroatiens Katzen für lange Zeit nachhallen.




Ein kleiner Wermutstropfen der Reise war allerdings die Schiffsfahrt mit der MS Papa. Der König hatte nach dem Essen und dem Genuss von einem Fläschchen Rotwein Probleme mit dem Wellengang.

Ein Meister am Steuer

Es ist ihm zwar etwas peinlich, aber es soll hier nicht verschwiegen werden – ja, er musste sich über Lee übergeben. Seine Hoheit erholte sich aber rasch wieder, so dass er den Rest der Fahrt im Ruderhaus als Schiffsführer absolvieren konnte.




Beim Brechen








Und das Baden?
Gebadet wurde vom König und seiner Begleitung an jedem Tag. Dem azurblauen und klaren Wasser konnte er bei schönstem Sonnenschein doch nicht widerstehen. Und als der König den mitreisenden jungen Damen den Rücken mit Lotion einreiben durfte, war er ganz aufgeregt. Nur dass der Sand dann so an seinen Fingern klebte, gefiel ihm nicht sonderlich.

Klebrige Hände
Gehen wie Jesus












Als eines Nachmittags ein leichter Regen die Badenden überraschte, ordnete der König Regenbekleidung für sich an, seine Begleiter mussten mit einem Schirm Vorlieb nehmen. Die regnerischen Stunden wurden für einen Museumsbesuch im Trockenfischmuseum zu Baška Voda genutzt. Es war nicht sonderlich interessant, aber mit seinen jugendlichen Begleitern wurde es doch ein lustiger Nachmittag.


Cape König











Im Museumsshop erstand er König noch eine Muschelschildkröte für 30 KN und einen um den Hals zu hängenden Haifischzahn für 20 KN. Diese Erinnerungen sollen ihn zu Haus an die schönen Tage dieser Reise erinnern.


Abschiedsgruß

Nach sechs Tagen dann war die Reise zu Ende, am frühen Morgen fuhr des Königs Tross wieder nach Split um von dort wieder in die heimatlichen Gefilde zu düsen. Und wieder konnte er ein neues Land kennenlernen, Dank an Berndte und die Seinen.




Bilderalbum des Königs

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