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| Nachts am Tiber - gruselig! |
Rom, die ewige Stadt, war das Ziel der Maschine des Königs.
Diesmal sollte es eine Premiere geben. Das erste Mal ging der König in ausschließlich weiblicher Begleitung auf große Fahrt. Drei reizende Grazien aus dem Brandenburgischen sollten ihn begleiten.
Nach Ankunft auf dem römischen Flughafen, von Einheimischen liebevoll Aeroporto di Roma-Fiumicino “Leonardo da Vinci” genannt, durfte der König mit der Eisenbahn in die Innenstadt fahren. Bahnfahren mag der König sehr. Nach Ankunft auf der Zielstation Roma Termini schenkte ihm der Lokomotivführer, er hieß Guiseppe, ein Lächeln.
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| Guiseppe, der Lokomotivführer |
Dann wurde erst einmal das Hotel auf Tauglichkeit gecheckt. Auch ein kurzes Probeliegen im königlichen Bett gehörte dazu.
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| Der König auf der Erbse |
Noch am gleichen Tag wollte der König einen Teil der Stadt ansehen, auf sein Drängen hin sollten Shoppingexzesse auf einen Reisetag beschränkt werden.
Alle Plätze, Brunnen, Pyramiden, Ruinen oder Obeliske Roms, die der König und seine Gespielinnen besichtigten, können hier nicht detailliert beschrieben werden.
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| Am Forum Romanum - alles kaputt |
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| Kein Durchkommen |
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| Königliches Hotel |
Unter anderem besah sich der König die Piazza del Campidoglio, entworfen von Michelangelo. In der Mitte dieses wunderschönen Platzes steht ein Reiterstandbild des Kaisers Mark Aurel. Das hat dem König gut gefallen, vor allem das Pferd.
Steinerne Statuen stehen in Rom sowieso an jeder Ecke, manche ohne Kopf. Auf dem Forum Romanum, einer Marktstraße aus der Antike besah sich der König viele Säulen und Bögen.
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| Kopf verloren |
Ganz in der Nähe steht der großartigste Bau Roms, das Kolosseum. Dieses Stadion beeindruckte den König sehr. In der Arena selber war zwar auch schon alles zerfallen, aber der König roch förmlich noch das Blut der Gladiatoren, mit dem der Boden durch und durch getränkt war. Der König war sehr aufgeregt. Unvorsichtigerweise beugte er sich über ein Geländer, aber die schnell zupackende Hand seiner Begleitung rettete ihn vor dem Absturz in die Tiefe der Katakomben. Das war ein Schreck!
Ein Teil des Kolosseums wurde von den Römern abgetragen, um sich Häuser zu bauen. Aber die stehen auch schon nicht mehr.
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| Zwei Wurfsterne |
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| Der König fällt fast! |
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| Ui, nochmal Glück gehabt |
Nach einer großen Portion Pasta mit Tomatensoße und einem guten Schluck Wein ging der erste Reisetag zu Neige. Der König schlief tief und fest, gut behütet von seinen drei Begleiterinnen.
Am zweiten Besuchstag stand ein Besuch des Vatikan und des Petersdoms auf dem Programm. Eine Audienz beim Papst war nicht möglich, des Königs Eskorte war nicht angemessen gekleidet. Es wird aber keine diplomatischen Konsequenzen geben, heißt es aus königlichen Kreisen.
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| Emil |
Bei der Einreise in den Vatikan zitterten dem König etwas die Knie, er musste dabei an sein Erlebnis in Kanada denken, als amerikanische Grenztruppen den König mit Waffengewalt vom Grenzübertritt in die USA abhielten. Aber die vatikanischen Wachen in ihren bunten Kleidern lächelten den König freundlich an und es ging in alles gut, es gab nicht einmal eine Passkontrolle. Vielleicht hat der Vatikan auch das Schengener Abkommen unterzeichnet, dachte der König. Während eines kurzen Gesprächs mit der Palastwache erfuhr der König, dass die Soldaten sich “Schweizergarde” nannten und erstaunlicherweise aus der Schweiz kommen. Den Petersdom selbst fand der König ganz interessant, allerdings roch es dort etwas muffig.
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| Der König albert nach ... |
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| ... Grenzübertritt übermütig auf dem ... |
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| ... Petersplatz herum |
Nach dem Auslandsbesuch im Vatikan führte der Weg zum Castel Sant'Angelo, welches als Grabbau für Kaiser Hadrian errichtet wurde und den Päpsten zeitweise als Fluchtburg diente. So etwas wie ein Panic-Room heutzutage. Auf der vor der Engelsburg liegenden Engelsbrücke standen , wen wundert's, mehrere steinerne Engel.
Der König wurde dann pflastermüde und hatte sich erstmal einen Espresso verdient. Der König mag Espresso, nur stark gesüßt muss er sein. Die Begleitung des Königs und er selbst tranken dann auch noch einen Wein und blieben prompt im örtlichen Wirtshaus hängen. Es wurde ein lustiger Abend. Angeschickert torkelte die Truppe kichernd durchs nächtliche Rom zurück zum Hotel.
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| Zuckersüß - wie der König so ist |
Mit leichten Kopfschmerz am nächsten Morgen musste der König sein königliches Versprechen einlösen und mit den drei Damen einen Einkaufsbummel durch Rom machen. Er rang ihnen noch die Zusage ab, nebenbei noch einige Sehenswürdigkeiten, die auf dem Weg lagen, anzuschauen. Die Shoppingtour war, wie Shoppingtouren mit Frauen halt so sind. Schmuck, Schuhe, Klamotten in allen Ausführungen, und guck mal hier und guck mal da. Dem König war das alles zuviel, ertrug aber die Pein mit fürstlicher Würde. Am Ende kauften die Damen Schuhe mit Absätzen, so groß wie der König. Und auch noch in Gold! Er kam sich vor wie bei Aschenputtels Stiefschwestern.
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| Monströs |
Aus Freude über den vermeintlich günstigen Kauf allerdings luden die Damen den König zu einem guten Essen ein. Danach folgte noch ein Besuch der Spanischen Treppe, deren 138 Stufen der König hinauf- und auch wieder hinunterging.
Ganz in der Nähe fand die Reisegruppe die Fontana de Trevi, der weithin bekanntesten Brunnen von Rom, auf dessen Piazza sich allerlei Volk tummelt. Hier endete in der Antike die Wasserleitung der "Aqua Virgo", die in die Thermen des Agrippa neben dem Pantheon endete. In jüngerer Vergangenheit hat Anita Ekberg mal in diesem Brunnen gebadet.
Oijoijoi, dachte der König.
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| König |
Der König warf eine kleinere Münze seiner Heimat mit der linken Königshand über die rechte Königsschulter in den Brunnen. Eine Legende sagt, dass man dann sicherlich wieder nach Rom zurückkehren würde. Man wird sehen.
Auch dieser schöne Tag im sonnigen Rom ging zu Ende. Abends wurden noch Sachen gepackt, denn mit der königlichen Nachtmaschine sollte es wieder in die Heimat gehen.
Rom hat dem König gut gefallen, und was nachts im Hotelzimmer geschah, wird der König nicht verraten.
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| Fenster oder Gang - süß oder sauer? |


















Die drei Grazien bedanken sich beim König für seine inspirierende,lustige, hoheitliche Begleitung. Wir hoffen seine Hoheit würde eine erneute Einladung zu einer Reise annehmen. ...
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