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| Ein freies Land - so weit das Auge reicht |
Kaum einer kennt sie, aber es gibt sie doch - die
Dom- und Kaiserstadt Fritzlar. Der König stattete der kleinen Ortschaft in der Mitte Deutschlands am Jahresende einen kurzen Besuch ab.
Die alte Innenstadt mit ihren
Fachwerkhäuschen und den engen Gassen macht einen recht pittoresken Eindruck. Das Programm des Königs wurde des Wetters wegen recht kurz gefasst. Als Erstes erkundete der König das Krämerviertel. Dabei entdeckte er in einer Auslage eine schöne
Modelleisenbahn. Der König mag Modelleisenbahnen und klatschte vergnügt in die Hände. Die Bahn stand aber nicht zum Verkauf, es war nur ein Lockmittel in einem Brillenladen. Der König braucht aber keine
Brille.
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| Tschu-Tschu |
Beim darauf folgenden Gang über den Marktplatz besah sich der König die schönen alten Fachwerkhäuser und entdeckte einen übrig gebliebenen Weihnachtsbaum und einen Brunnen. Der Brunnen war recht alt. Der König wagte allerdings nicht, in den Brunnen zu sehen. Er hatte Furcht, dass es ihm so erging wie der armen
Pechmarie. Die hat aber auch Pech gehabt. Das wollte der König nicht.
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| Hier möcht der König nicht reinfallen |
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| Oh Tannenbaum |
Ein paar Gassen weiter fand der König und sein Gefolge den Dom zu Fritzlar. Im Vorraum dieses imposanten Hauses war ein
Krippenspiel aufgebaut. Das hat dem König gut gefallen. Vor allen Dingen das Kamel der
heiligen drei Könige hat es dem König angetan. Kamele haben Höcker. Der König möchte auch ein
Kamel.
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| Ein Kamel aus Afrika |
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| Hier wird nicht geknipst |
Vor dem Dom fand der König dann eine steinerne Kugel. Er versuchte sie wegzurollen, aber das schaffte er nicht. „Betrug - die Kugel muss irgendwie am Boden festgemacht sein“ - dachte der König. Der König war sehr enttäuscht.
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| Vorwärts geht nicht |
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| Rückwärts auch nicht |
Aber die Enttäuschung verflog schnell, denn einige Meter weiter lernte der König den
Holzfäller-Mönch namens
Bonifatius kennen. Der König schloss mit dem herzenzguten Eisenmann schnell Freundschaft. Die beiden edlen Männer wollen in Kontakt bleiben.
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| Zwei gute Freunde |
Nach dem Gespräch mit dem Mönch besah sich der König noch die
Stadtbefestigung von Fritzlar. Am
Grauen Turm, dem höchsten erhaltenen städtischen Wehrturm Deutschlands, überzeugte er sich von der Wirksamkeit der
Folter- und Prangerinstrumente im Eigenversuch.
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| Das wirkt |
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| Sehr hoch - oijoijoi |
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| Pinkeln auch in der Mittagspause |
Da das Wetter schnell schlechter wurde, brach der König die Stadtbesichtigung ab. Allerdings nicht ohne den Bewohneren zu versprechen, bei wärmeren Temperaturen diese schöne Stadt noch einmal zu besuchen. Dann soll auch ein
Fest mit Speisen, Getränken, Weib und Gesang stattfinden. Der König freut sich schon darauf.
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