"Fremd ist der Fremde nur in der Fremde"
Karl Valentin

Samstag, 24. September 2011

Des Königs Spaziergang in Golm

Um seine Nerven etwas zu beruhigen, erging sich der König in der Nähe des Schlosses Golm bei Potsdam. Der König wollte etwas Landluft schnuppern. Er lief ohne großes Gefolge und vom Volke unerkannt. Deshalb sollte er auch nicht abgelichtet werden.
Was der König allerdings nach nur wenigen Schritten sah, ließ sein Blut in den Adern gefrieren. An den Wegesrändern und Feldrainen sah er Landsleute aus dem Plüschreich - aufgeschlitzt oder an Stricken an den Bäumen aufgehängt.

Elefant (mit Rüssel) - ausgeweidet

Aufgehängt - dabei wollte er nur frei sein

Die Flügel und Augen gebrochen










Der König zeigte sich zutiefst erschüttert und protestierte aufs Schärfste gegen die Behandlung dieser Minderheit.
Das ganze Erlebnis trägt nicht zur schnellen psychischen Genesung des Königs bei.

1 Kommentar:

  1. Der UN-Sicherheitsrat24. September 2011 um 21:17

    Wir verurteilen dieses Verbrechen an der Plüschigkeit ebenfalls auf das Schärfste und werden noch heute (ach, is ja keiner mehr im Büro), äähmmm Montag eine Resolution zur Situation verfassen. Der deutsche UN-Gesandte weilt allerdings ab morgen in der Sexy Schweiz (um dem Burn Out entgegenzuwirken) und kann diese Resolution daher erst nach dem neuen Republikgeburtstag (am 03.10.) an die kommunalen Würdenträger in Golm überbringen. Wir bitten um Ihr Verständnis...

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