"Fremd ist der Fremde nur in der Fremde"
Karl Valentin

Freitag, 26. April 2013

Des Königs Reise nach Florida

Günstige Gelegenheiten sollte man nicht ausschlagen. Diese alte Weisheit beherzigte der König, als er das Angebot erhielt, eine Reisegruppe nach Florida, dem Wartezimmer Gottes, zu begleiten.
Recht kurzfristig, so dass beim König leichte Panik ausbrach, mussten Sachen gepackt und jemand zum Blumen gießen gesucht werden.

Ich bin reich!
Generalprobe zu Haus
 Außerdem brauchte er noch landestypisches Geld. Das Geld aus des Königs Heimat konnte man nicht zu den traditionellen amerikanischen Röhrchen formen, die man ja brauchte, um verschiedene Nahrungsergänzungsmittel aufzunehmen.




Abschied vom treuen Freund


Aber die Vorbereitungen konnten rechtzeitig abgeschlossen werden; schnell noch ein Abschiedsgruß an den Schneemann, den treuen Freund der letzten sechs Monate in Deutschland; und hui, schon ging über Berlin Tegel und Barcelona nach Miami. 







Das Hui über den Atlantischen Ozean zog sich allerdings hin, in den engen Sitzreihen des Fliegers schliefen des Königs Beine mehrmals ein und durch das Guckloch der Fluggastzelle sah er stundenlang nur Wasser. Es war deprimierend. Aber gleich nach der Landung verschwand die negative Stimmung. Warme Sonnenstrahlen liebkosten des Königs Haupt, das hat er seit Monaten nicht mehr erlebt. Schnell wurden die dicken Wintersachen aus dem trüben Europa ausgezogen und ganz tief in die Tasche gesteckt. So, jetzt konnte der Urlaub losgehen.



483 LCH
Als erstes inspizierte der König den bereitgestellten Wagen, der ihn über die Highways von gods own country tragen sollte. Ein monströser schwarzer Ford wartete und ... er gefiel dem kleinen Herrscher ausnehmend gut.





  Der erste Ausflug der Reise führte die Gruppe nach Sanibel Island, einer schönen naturbelassenen Insel westlich von Fort Meyers. Auf der Insel darf kein Haus höher sein als die höchste Palme, diese Vorschrift verwirrte seine Plüschigkeit. Was, wenn die höchste Palme umfiel, oder was wenn mal eine Palme 300m hoch wird? Können die Einwohner dann ihre Häuser aufstocken? Sehr seltsam, die Gesetze hier. Aber das hängt vielleicht irgendwie damit zusammen, dass hier viele CIA-Veteranen ihren Lebensabend verbringen. Nach ihren vielen Spionageeinsätzen sind sie vielleicht höhenkrank oder so. Wer weiß? Da spaziere ich doch lieber am Strand entlang, dachte der König. Gesagt – getan. 

Da knirscht der Sand zwischen den Zehen
Was der König nicht kennt, das isst er nicht











Den feinen weißen Sand an den Füßen spüren, die Haare im lauen Wind, das war was für ihn. Plötzlich sah er ein seltsames, schreckliches Tier und er wusste nicht wie er sich verhalten soll. Hinlegen, still verhalten, oder doch lieber schreiend auf das Ungetüm zu rennen? Glücklicherweise erlösten die Begleiter den kleinen Herrscher aus der misslichen Situation und erklärten ihm, dass dies ein ungefährlicher Pfeilschwanzkrebs sei, der keinen Plüsch frisst.
Bald kam die Gruppe zur Sanibel School, die laut Info-Tafel nur für weiße Kinder offen war. Schwarze mussten draußen bleiben. Darüber regte sich der König, der ja bekanntermaßen eine humanistische Erziehung genoss, dermaßen auf, dass ihm die Haare zu Berge standen und er kaum beruhigt werden konnte. 

Der König ist entsetzt
Erst als er sich beim Sanibel Lighthouse, dem Leuchtturm der Insel, verschiedene technische Apparaturen erklären ließ, ging es mit dem Blutdruck wieder in normale Höhen. Und als der König auf einem Schild las, dass es hier auch Krokodile gab, war die Sache mit der Schule auch schon wieder vergessen.
Da wird ihm schwindlig















Am nächsten Tag erkundete der König Anna Maria Island. Auch dieses noch etwas unbekannte Eiland liegt vor der Westküste Floridas. Und auch hier dürfen die Häuser nicht sehr hoch gebaut werden, 20,5 Meter, dann ist Schluss. Aber warum nur, warum? Egal, der König machte einen Spaziergang über die Uferpromenade und durch pittoreske Gassen. 

Warum rennt die Frau?
Beim Schlendern in der Sonne und Besuchen von verschiedenen Boutiquen mit den begleitenden Frauen verging die Zeit wie im Fluge. Es konnten einige Oberteile erstanden werden. Am Abend dann genoss er einen spektakulären Sonnenuntergang. Leider konnte er eine Sache nicht beobachten, dafür war er zu zeitig im Jahr dort auf der Insel: Im Mai kommen die vom Aussterben bedrohten bis zu 100 kg schweren Loggerhead Schildkröten (Caretta caretta) an den Strand. Dort buddeln sie ihre Nester in den Sand und legen ihre Eier ab. Ja, auch wenn es komisch klingt, Schildkröten legen Eier. Gern hätte der König dieses Schauspiel beobachtet, aber man kann nicht alles haben.



Himmelslinie von Miami

Miami, die größte Stadt Floridas wartete am nächsten Tag auf des Königs Visite. Richtig große Häuser, eine echte Skyline und ein Trubel wie in großen Städten eben üblich empfingen den König. Das gefiel ihm gut. Eine Fahrt in der Sonne über den Ocean Drive, die Arme lässig aus dem Autofenster hängend wie James Dean, das war auch ein schönes Erlebnis für den kleinen Herrscher.
An der Mole von Miami musste er sich vorsichtig und leise verhalten, dort war eine Schutzzone für Seekühe. Von diesen sagenumwobenen Getieren hatte er schon gehört, schob sie aber immer ins Reich der Fantasie ab. Sollte es sie wirklich geben? Der kleine König wartete einige Stunden am Ufer, nur eine Seekuh bekam er nicht zu Gesicht. Später, zu Haus, erfuhr er aus dem Internetz mit automatischer Übersetzungsfunktion:
Während der Wintermonate, Seekühe Kopf für warme Gewässer, wie Federn und Kraftwerk Entladungen. Für den Rest des Jahres sind Seekühe breit gestreut.
Aha, dachte er.

Manatee












Aber noch war er in Florida, und dort sollte am nächsten Morgen der Höhepunkt der Tour für den König stattfinden: Eine Fahrt in die Everglades mit so einem Boot, das aussieht wie ein flachgelegter Helikopter. Der König war sehr aufgeregt.

Propellerboot im Ruhezustand
 Schon früh um vier ging es los, die Fahrt nach Everglades City war lang. Endlich angekommen, empfing Käpt'n Ken die königliche Delegation. Der König sprach den Kapitän auf Barbie an, bekam aber nur verständnislose Blicke zur Antwort. So ließ seine Plüschigkeit das Thema ruhen, um nicht den Krokodilen zum Fraß vorgeworfen zu werden.

Clara und Ken
Nach einer kurzen Sicherheitsbelehrung konnte sich der König in das Gefährt setzen und wenig später später ging es los. Der Nationalpark Everglades ist eine einmalige subtropische Heimat für unzählige Tier- und Pflanzenarten. So erfuhr der König, dass hier die mysteriöse Seekuh, das amerikanische Krokodil und auch der seltene Florida-Panther leben sollen. Der König war da etwas skeptisch und dachte an die Seekuh-Pleite in Miami. Und er war sehr beruhigt als er erfuhr, dass von den 27 hier vorkommenden Schlangenarten nur vier giftig seien. Puh, Glück gehabt. Käpt'n Ken fuhr kreuz und quer durch Kanäle, die links und rechts dicht mit Mangroven bewachsen waren. Einige Krokodile und viel Federgetier säumten die Ufer, wohl auch um den Herrscher aus Europa zu sehen.
In den undurchdringlichen Sümpfen
Nach der rasanten Fahrt durch diese einmalige Landschaft gab es am Abend noch ein Ehrendiner für den König bei seinen Gastgebern. Auch die Begleitung war geladen und haute ordentlich rein.










Letzter Ausflugstag, wieder eine lange Fahrt, diesmal nach Orlando zu den Universal Studios und Adventure Island mit den Kulissen der Harry Potter Geschichten. Allerdings waren das Sachen, die den kleinen Herrscher nicht sonderlich interessierten. Hogwards, Winkelgasse und Hogsmeade sagten ihm nicht viel. 

Schön schief

Lediglich die Fahrten mit den Achterbahnen und Karussellen erfreuten des Herrschers Herz. Der König zeigte aber den ganzen Tag seine professionelle Freundlichkeit, auch um die Gastgeber nicht zu enttäuschen.
Am Strand von Ford Meyers erholte sich der König am letzten Reisetag von den doch strapaziösen Ausflügen. Mit dem Feldstecher beobachtete er viele Wasservögel. Bei einem schönen Bade entspannte sich der König und ließ beim Schlummern im Liegestuhl die schönen Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren.
Ich beobachte nur Vögel!














Der Rückflug nach Europa zog sich dann auch wieder endlos hin, und endlich in Barcelona angekommen stellte sich heraus, dass der Reiseleiter keine Tickets nach Deutschland hatte. Da wurde dem König recht mulmig zumute und seine Stimme bekam ein gewisses Vibrato. Sollte er etwa hier in der spanischen Provinz bleiben? 

Sand in den Augen von Florida
Aber er schluckte tapfer die Tränen hinunter und sprach höchstselbst beim Flughafenleiter vor, der ihm eiligst Tickets für ihn und seine Begleitung besorgte. Na also, geht doch, dachte der König zufrieden.
Seine Plüschigkeit möchte sich auf diesem Wege bei seiner Reisebegleitung für die schönen Tage bedanken. Geschenke gibt es aber keine.

Donnerstag, 28. Februar 2013

Des Königs Besuch in der Biosphäre Potsdam

Dem König war kalt. Und das miese graue Winterwetter zehrte an seinen Nerven. Das wird man ja trübsinnig, dachte er. Seine schlechte Laune erfasste seinen ganzen Hofstaat. Da luden ihn zum Glücke aller Beteiligten gute Bekannte aus dem Nachbarreich zu einer Reise ins Warme ein. Und die Fahrt sollte keine zehn Minuten dauern! 
 
Blümchen
Das Ziel war die Biosphäre in Potsdam. Erbaut zur Bundesgartenschau im Jahre 2001, ist dieses Tropenhaus noch immer ein Anziehungspunkt für Groß und Klein. Abgeholt wurde der König vor seinem Stadtpalais mit einer Limousine, zusammengeschraubt im Lande Nippons, ganzer Stolz seines Besitzers. Angekommen am Ziel musste der Kutscher sein Gefährt auf einem staubigen Schotterplatz abstellen! Das ist nicht gut für das Fahrwerk, die Reifen gehen entzwei, lamentierte er. Der gute Mann konnte sich gar nicht beruhigen. Das konnte ja heiter werden.
 
Des Königs Durchblick
Aber in der Halle wurde des Königs Tross freundlich empfangen, es gab sogar einen genauen Biosphärenplan mit Rettungswegen und Notausgängen, damit seine Hohheit nicht verloren geht. 
 
 
 
 
 
Zunächst ging es durch ein nachgebildetes U-Boot mit verschiedenen maritimen Spielstationen. So konnte der König beispielsweise an einem Steuerrad drehen, den Kreiselkompass kreiseln oder auch in einen Taucheranzug steigen. Auch konnte er bunte Fische hinter Bullaugen bewundern. Sehr schön.
 
 
Romantisches Fischchen
 
Hinter dem Wasserfall
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ein paar Meter weiter kam man dann in die große Tropenhalle. Empfangen wurde seine Majetät mit schwül-warmer Luft und Dschungelgeräuschen. Vogelgezwitscher, das Rauschen eines Wasserfalls, Affenrufe und Schreie von kleinen Tieren, die wahrscheinlich gerade eines gewaltsamen Todes starben, erfüllten den Raum mit einer wahren Kakophonie. Und sehr grün war es. 
 
Erfahrene Dschungelscouts führten den König dann durch das fast undurchdringliche Unterholz. Dabei zeigten sie immer wieder auf  Tiere und Pflanzen, die seine Plüschigkeit mit seinen Stadtaugen sämtlich übersehen hätte. Eidechsen, Spinnen, Heuschrecken, Frösche und viele bunte Orchideen erfreuten des Königs Blick. Auch konnte er kopulierende Stabheuschrecken bewundern. Aber nicht alles auf der Welt ist schön anzusehen. 
 
Bildunterschrift hinzufügen
 
Plötzlich durchfuhr ein Schreck des Königs kleinen Körper! Stand da nicht ein Tiger im Busch? Der Ranger konnte den kleinen Herrscher aber schnell beruhigen. Es war nur ein Pappkamerad, der dort zu Studienzwecken aufgestellt war. Der König regte an, diesen sehr echt aussehenden Kunsttiger hellblau anzumalen, damit sich unbedarfte Dschungelbesucher wie er nicht so erschreckten. Der Angestellte sicherte sofortig Umsetzung des königlichen Vorschlags zu.
 
Schmetterdings

Schmetterlingskind
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Danach führte der Weg in ein Schmetterlingshaus. Dort flogen dem König Schmetterlinge in Größe von Segelfliegern und in allen Farben um die Ohren Seine Majestät war beeindruckt.
 
 
Kinderschild
 
Zum Abschluss wurde der König und seine Begleitung während eines kleinen Empfangs mit Getränken, Kuchen und Eis bewirtet.
Seine Plüschigkeit nahm einen Kirsch-Eisbecher. 
 
Königlicher Kreis
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dem König gefiel der Besuch in der Biosphäre ausnehmend gut, er sicherte ein Wiederkommen zur Orchideenausstellung im März/April zu.
Draußen auf dem Parkplatz lamentierte der Kutscher immer noch, aber das ficht seine Herrlichkeit jetzt nicht mehr an. Ihm war wieder warm. 
 
Blume und König
 
Aber wo die Affen waren, die er am Anfang hörte – das bekam er nicht raus.
 
Königlicher Gästebucheintrag
 

Samstag, 29. Dezember 2012

Des Königs Besuch im Chemielabor

„Nicht mal zu Weihnachten hat man seine Ruhe!“ stöhnte der König. Aber war er nicht selbst schuld? Hatte er nicht seine jungen Untertanen ermutigt, die Natur und Technik weiter zu erforschen und ihre Bildung an den besten Instituten seines Landes zu erweitern? Jetzt haben sie genau dies getan und wollten dem König ihre Studienobjekte und Labore auch zeigen.
Im Stillen hat sich der König auch darauf gefreut, aber die Contenance verbot ihm, dies zu exzessiv zu zeigen.
So fuhr am Weihnachtstage die Kutsche des Königs vor, um ihn in die chemischen Labore zu bringen. Nach kurzer Fahrt kam die königliche Kalesche am königlichen Institut an.
Und schon tauchte ein Problem auf. Der Gastgeber hatte nicht bedacht, dass das Institut am Feiertage geschlossen war und er hatte keinen passenden Schlüssel. Was denn nun? Glücklicherweise kamen zwei Studentinnen, die ihre Zeit im Institut verschlafen hatten, und wollten schnell heim zu ihren Lieben.
Der König wies sie an, seine Delegation einzulassen. Sie fragten den König dreist nach dessen Berechtigung, er wollte schon barsch antworten; aber der Gastgeber des Königs sagte den beiden, dass er einen Schlüssel hätte, der nur nicht ins Schloss passte. Mit dieser eigentlich unsinnigen Auskunft zufrieden, wurde der König und sein Gefolge eingelassen. Der König musste über die beiden jungen Hühnchen lächeln.
Am Labor angekommen zeigte der junge Chemiker dem König stolz sein Namensschild an der Tür. Seine Hoheit nahm dies wohlwollend zur Kenntnis.

Brille? - Cool mann!


Im Labor selbst musste selbst der König erst einmal eine Sicherheitsbelehrung über sich ergehen lassen und eine Schutzbrille aufsetzen. Doch so ein Vortrag ficht doch den König nicht an, wie sich noch zeigen wird.
Alles in 3D

Nach der Belehrung durch den örtlich zuständigen Chemiker wurden seiner Majestät erst einmal Modelle von Molekülen am Rechner gezeigt. Da sieht selbst der Laie sehr deutlich, dass die Enden der Molekülketten mal nach unten und mal nach oben zeigen. Warum das so ist, das ist unter anderem das Ziel der Untersuchungen in diesem Labor. Moleküle sind übrigens sehr klein. Kleiner noch als Staubkörner. Das wusste der König noch nicht. Er staunte sehr.
Dem König wurden auch Bilder von Atomen gezeigt. Die sind noch kleiner als Moleküle.






Nach der Theorie ging es an die Praxis.
Dem König wurde detailreich vorgeführt, wie verschiedene Substanzen gemischt und wieder getrennt wurden. Dabei erklärte der Chemiker seiner Plüschigkeit, wie die verschiedenen Apparaturen funktionieren.

Da hat einer Durchblick

Das Kühldings
Hinten oben fünf
Vorne unten drei

Beim Rotationsverdampfer zum Beispiel wird die in Lösungsmittel gegebene Substanz im Ölbad erhitzt, kondensiert dann an einem oben angebrachten Kühldings und tropft in einen anderen Kolben. Auch Rührfische spielen bei dieser Sache eine Rolle. Über viele andere Stationen kommt dann am Ende ein sehr reiner Kristall heraus. 



Da muss der König ...


... sehr genau ...
... hinschauen


Der König durfte eine Probe von 1,52 g mitnehmen. Er freute sich sehr. Das Gläschen kommt in die königliche Vitrine.

Die königliche Probe















Nach der Analyse besah sich der König noch die anderen Apparate im Labor, die Feinwaage, den Trockenschrank, die Abzüge und die vielen, vielen Gläser. Dabei gingen ihm wieder mal die Pferde durch und er fiel kopfüber in einen Messkolben. Er musste befreit werden. Wieder einmal hat eine Belehrung nichts genutzt.

Quetschkönig im Glas












Zum Schluss wurde dem König noch die Wirkungen von Schwermetall, in diesem Fall Chrom(VI)-Oxid, auf den menschlichen Körper erklärt. Seine Plüschigkeit hätte das gern im Selbstversuch nachgeprüft. Allerdings war selbst er nicht so verwegen, dies in die Tat umzusetzen. So wurde dieser Fall nur für die Presse mit Puderzucker nachgestellt.

Sieht lecker aus

Mal sehen wie es schmeckt
This is the end, my friend


Beim Hinausgehen fragte der König nach dem Bunsenbrenner, den er noch aus seiner Schulzeit kannte. Er erfuhr, dass so etwas hier nicht benutzt wird. Das machte ihn etwas traurig.
Nachdenklich fuhr er wieder heim, zum Kartoffelsalat mit Würstchen.

Samstag, 1. Dezember 2012

Der König in Chamonix – Mont Blanc

Holadihü - holadihö

Nach den Abenteuern am Genfer See sollte die Reise in die Alpen führen. Chamonix, gesprochen Schamonie,wird der Ausgangspunkt zweier Bergtouren werden. Auf der Autofahrt dorthin fragte sich der König, ob Asterix auch Asterie gesprochen wird. Er kam zu keinem Ergebnis. Seine Begleiter schauten unruhig zum Himmel. Aber der seit Tagen angekündigte Fön war wirklich da. In den Tälern lag noch dicker Nebel. Die Berge links und rechts wurden immer höher.
Nach und nach kam die Sonne über die Berge. Als erstes färbte sie die Gipfel golden. Danach bekamen die dunkelgrauen Hänge Farbe. Doch ganz in die Täler reichten die wärmenden Strahlen noch nicht. Dort blieb es ungemütlich kühl und dunkel. An Albertville vorbei ging es immer weiter in die Hochalpen. Plötzlich deutete der Kutscher auf einen Hang und rief: „Dahinter, der weiße Gipfel das ist der Mont Blanc!“.
Sonnige Höhen
Der König war etwas enttäuscht. Das sollte er höchste Berg der Alpen sein? Eine niedliche halbrunde Schneekappe, kein spitzer gefährlicher Grat? Das war schon komisch. Alles andere drum herum war spitz und schroff und der Mont Blanc rund, niedlich, glatt wie ein Katzenbuckel. 

Bald kam des Königs Kutsche in Chamonix an, einem der berühmtesten Alpenorte. Chamonix, der Ort, in dem 1928 die ersten Olympischen Winterspiele der Neuzeit ausgetragen wurden.
Kurz darauf stand man am Fuß des Aiguille du Midi, dem ersten Ziel. An der Seilbahn zum Gipfel stand nur eine Gruppe Chinesen, die sind ja bekanntermaßen sehr klein und so musste des Königs Reisegruppe nicht lange warten, ehe es weiter ging. Über verschiedene Seilbahnen, Treppen und Lifte kam man auf dem über 3800m hohen Aussichtspunkt an. 




12602 Füße

Zwischendurch musste der König seinem Begleiter, dem Oberzwerg, einen Stärkungstrunk reichen. Der Alte hat sich wohl überschätzt und sein Kreislauf wollte in der dünnen Höhenluft nicht mehr so recht.

Der König ist beeindruckt


Oben angekommen bot sich dem König ein einmaliges Panorama. 
Die schneebedeckte Kuppel des Mont Blanc erhob sich vor dem kleinen Herrscher und die Berge daneben bildeten eine beeindruckende, ja begeisternde Kulisse. Da wurde selbst der König ganz demütig. Er konnte 2800 Meter in die Tiefe sehen. Das ist sehr tief.


Nochmal: Wirklich tief!















Nach einer Stärkung mit Hasenbrot und Kräutertee und mit neuem Mut im Herzen ging des Königs Tross zur Bergstation der Seilbahn. Es wurde Zeit für die Abfahrt, denn man wollte ja noch zum „Mer de Glacé“. Einer der größten Gletscher Europas wartete auf den König.
Diesmal hatte der Franzose erfahren, dass der König kommen würde und so bildete sich im Warteraum der Station eine große Traube Menschen, die den König sehen und ihm huldigen wollten. Im Zug hatte der König dann allerbeste Plätze. Und sehr gute Sicht auf die Berge. Dem König gefiel das.

Vorbildlicher Passagier
Die Bahn zuckelte flott die fünf Kilometer zum Montenvers hinauf. Nach etwa 30 Minuten erreichte man den viertgrößtem Gletscher der Alpen.












Aber der König war enttäuscht. Die Gletscherzunge unter ihm war von graubraunem Gestein bedeckt. Das intensive Blaugrün von Gletschereis bekam er erst einmal nicht zu sehen. Der Gletscher war soweit eingeschmolzen, dass die Seilbahn nicht mehr hinunterreichte. Inzwischen musste man nach der Fahrt mit der Seilbahn noch 300 Stufen nach unten laufen, um zu der ins Eis gehauenen Gletschergalerie zu kommen.
Über dem König erhoben sich hohe, teilweise sehr spitze Berge und gegenüber schoß ein Wasserfall ins Tal. Ein gelber Hubschrauber flog vorbei und die Sonne füllte das Tal mit Wärme. So war der eisige Atem des Gletschers nicht zu spüren.

Gletscherzunge, nicht sehr schön
In den Gletscher hinein hatte man Höhlen gegraben und eine kleine mit farbigen Licht aufgewertete Eisskulpturgalerie aufgebaut. Viel Mühe hatte sich der Franzose nicht gegeben. Ein paar beleuchtete Eisblöcke und das war es auch schon. 
Des Königs Tross








Langsam musste des Königs Tross los, denn die letzte Seilbahn wartete nicht. Der König schaute noch einmal zurück ins sonnenüberflutete Gletschertal
Bald darauf kam der Zug und man fuhr wieder nach Chamonix und weiter in die Herberge zurück.

Dienstag, 27. November 2012

Der König in der Schweiz und Frankreich

Auf dem Genfer See
Im September begab sich der König gemeinsam mit einer Zwergenfamilie auf eine Reise in die Schweiz und nach Frankreich. Leider musste der Oberzwerg sofort danach wieder arbeiten. Er versprach dem König aber die Reisebilder bald zu übersenden. Dennoch vergingen zwei Monde, ehe die ersten Fotos vorlagen. Der König hatte inzwischen ganz andere Sorgen und so war er überrascht, als die Bilder und der Reisebericht doch noch ankamen.

Mitte September flog der König mit den Zwergen nach Genf. Da der Sohn der Zwergenfamilie eine große Wohnung in Saint Julien en Genovois vorweisen konnte, zog der König dort ein. Seinen Hofstaat hatte er zu Hause gelassen. Für die nötigen Dienstleistungen hatten die Zwerge zu sorgen.
Nach dem Flug wollten die Zwerge sofort zum nahegelegenen Berg Saleve fahren. Weil es regnete und der Flug den König doch etwas gestresst hatte, verzichtete er auf diese Tour und er ruhte sich aus. Am nächsten Tag standen zwei Städte und der Genfer See im königlichen Terminkalender, da musste die Ruhepause sein. Der König ist ja auch keine zwanzig mehr. Früh am nächsten Morgen konnte er ausgeruht mit der japanischen Kalesche des Zwergensohnes losdüsen. Die Fahrt ging zuerst nach Yvoire.

Der König in Yvoire und Nyon


Yvoire ist eines der schönsten Dörfer Frankreichs und deshalb ein beliebtes Ausflugsziel. Im Sommer treten sich die Touristen hier gegenseitig auf die Füße - sagt man. Der kleine Ort liegt an der Spitze der Lèman-Halbinsel und war im Mittelalter ein wichtiger strategischer Punkt am Genfer See. Nach und nach wurde er vergessen und genau das rettete den Ort vor dem Umbau, dem viele Dörfer in Frankreich zum „Opfer“ fielen. Die alte Substanz blieb vollständig erhalten und so präsentiert sich das herrlich gelegene Dörfchen mit renovierten mittelalterlichen Höfen, Kunst und Kultur, sowie üppigen Blumenkulissen an den alten Häusern. Als man auf dem Parkplatz vor dem Ort ankam waren nur wenige Gespanne da. War das ein gutes Zeichen? Durch eine kleine Gasse kam man zum Ort. Als erstes sah der König, dass Yvoire von einer dicken Mauer umgeben ist.

Vom Krieg verschont
Das sah schon sehr pittoresk aus. Neugierig schritt ihre Hoheit durch das Stadttor und befand sich sofort im Mittelalter.
Alte Häuser mit dicken Steinmauern, an denen Geranienbüsche in allen Farben leuchteten, umgaben den kleinen Herrscher und er sah in seinen Gedanken Bauern und Händler dort sitzen und feilschen. Die Rufe der Marktschreier und das Gegröle von Musketieren in den Kneipen tönten in seinem Kopf und die alten Weisen der Spielleute kamen ihm in den Sinn. Die Gaststätten hießen hier Brasserie. Vielleicht kam daher der deutsche Begriff „Prassen“. Die königliche Enzyclopädia meint dazu zwar etwas anderes, aber der König dachte hier lässt es sich doch sicher prächtig tafeln. Doch das musste warten. Allerdings für eine kurze Rast war immer Zeit.
Als man dann am Hafen ankam erfuhr der König, dass das Schiff nach Nyon auf die schweizer Seite des Genfer Sees in wenigen Minuten abfahren sollte und ordnete an, zuerst die Tour nach und in Nyon zu machen um dann wieder nach Yvoire überzusetzen. Da seine Kalesche hier stand, hatte er nach dem Besuch von Nyon alle Zeit der Welt, um in Yvere alles anzusehen. Die Zwerge bewunderten die Weitsicht des Königs und gingen ohne Zögern an Bord des Liners. Während man auf das Ablegen des Dampfers, der doch nur wieder ein Dieselschiff war, wartete, sah man sich den Hafen und den See mit seinen Ufern genauer an. In der Ferne war Lausanne zu sehen und genau gegenüber Nyon mit dem Juragebirge. Erwähnenswert ist vielleicht, das dieses recht junge Mittelgebirge dem Erdzeitalter Jura seinen Namen gab und nicht umgekehrt. Jura bedeutete bei den Römern Waldrand und geht auf die bewaldeten Höhenzüge zurück. Der König schüttelte vor Staunen den Kopf, als er dies erfuhr.

Jetzt fahr'n wir über'n See
Nach etwa 30 Minuten Bootsfahrt kam man in Nyon an. Nun waren seine Majestät in der Schweiz. Nyon liegt im Kanton Waadt und hat einen Fisch im Stadtwappen. Warum wohl? Das konnte dem König niemand erklären.
Nyon war um die Zeit der Geburt Christi die wichtigste römische Stadt am Genfer See. Um das 5. Jahrhundert herum gaben die Römer die Stadt auf. In den darauf folgenden Jahrhunderten wurde sie vergessen. Erst 600 Jahre später begann ein Neuanfang für Nyon. Unterschiedliche Herrscher prägten dann ihr Antlitz. Einige Berühmtheit erlangte sie im 18. Jahrhundert als Sitz einer Porzellanmanufaktur. Heute ist Nyon wegen seiner alten Bausubstanz und der ausgezeichneten Lage ein beliebtes Ausflugziel am Genfer See. Vom Hafen kommt man auf direkten Weg in die sehr schöne Altstadt. Der König wollte natürlich zuerst zum Schloss. Ein kleiner Weg führte auf den Hügel. Rechts und Links gab es ein paar Wirtshäuser, dazwischen einen Brunnen mit einem bannertragenden Ritter. Irgendwie steht der wohl für die Freiheit der Schweiz, aber das war dem König egal. Er machte ja keinen umfangreichen stadtgeschichtlichen Exkurs und so blieb der exakte historische Hintergrund dieser Statue weitgehendst verborgen. Das war auch nicht schlimm, denn es gab noch viel mehr zu sehen. Zunächst wollte er den Hügel hinauf zur dortigen Burg
Oben angekommen genoss der König erst einmal den tollen Blick über den See nach Yvere und Genf. Im Hintergrund erhoben sich die französischen Alpen. Leider blieben die schneeweißen Gipfeln im Dunst weitgehend verborgen.

Die Alpen (hinter den Wolken)
Bei besserer Sicht hätte der König auch den Mont Blanc sehen können, aber die niedrigen Wolken in den Bergen verhinderte dies. Das war aber nicht schlimm, denn einen Ausflug zum Mont Blanc hatten die Zwerge für den nächsten Tag geplant. Es war Fön angesagt und das verhieß gutes Wetter und gute Sicht.


Die Aussicht war schön und des Königs Laune noch viel besser. Die Zwergin, ihr Sohn und der König sind begeisterte Museumsgänger. So war das kleine Museum in der Burg ein Muss! Im Museum der Burg erfuhren man einiges über den Ort und die Burg.
Die Burg war bis in die siebziger Jahre ein gefürchtetes Schweizer Gefängnis. Im Winter war es hinter den dicken Mauern sehr kalt. Die Temperatur in den nassen Räumen lag dann bei maximal 8°Celsius. Das war sicher sehr ungemütlich. Es gab auch eine kleine aber feine Keramikausstellung, denn Nyon war im 18. Jahrhundert ein Zentrum der Porzellanherstellung. Das Geheimniss der Porzellanherstellung hatte wohl ein sächsischer Überläufer mitgebracht. Nachdem man alles genau angesehen hatte ging der König mit den Zwergen auf einem anderen Pfad zurück in die Stadt, welche in der letzten Zeit aus allen Nähten zu drohen scheint. Ein Zuwachs von etwa tausend Einwohnern pro Jahr zeugen von einer guten Wirtschaftssituation und hoher Attraktivität. Nun brauchte der König erst mal eine Pause.
Endlich Pause!

Ein kleines Cafè kam gerade recht um die nun müden Beine ausstrecken zu können. Der Zwergensohn alberte noch ein wenig mit dem König herum, dann kam bald kam der Milchkaffee mit Schokopulver, welcher dem König vorzüglich mundete.

Man hatte nicht auf die Uhr geschaut, trotzdem wartete der König nur eine viertel Stunde und das Boot nach Yvoire kam. Hätte seine königliche Hoheit nur etwas länger gewartet, würde sogar ein echter Schaufelraddampfer die Tour übernehmen. Doch Yvoire wartete noch am anderen Ufer und so fuhren alle mit dem nächsten Schiff zurück nach Frankreich.
In Yvoire angekommen schauten man sich nun ausgiebig den Ort an. Im Ort gab es einen Garten der Sinne. Den wollte sich die Zwergenfrau unbedingt ansehen, schreckte dann aber bei einem Eintrittpreis von 10 Euro zurück. Sie hatte sich aber den Besuch des Gartens so sehr gewünscht. Da sprach der König selbst am Kassenhäuschen vor und wies an, seine Begleitung kostenlos einzulassen. Da freute sich die Zwergin.
Dem König selbst gefiel besonders der Steingarten, in dem er seine Kletterkünste beweisen konnte sowie der Garten mit Pflanzen, die man zu Likörherstellung nimmt. Seine Hoheit ließ die Zwerge alles genau aufschreiben. Zu Hause würde er seine Höflinge beauftragen, einen solchen Garten anzulegen. Dann hatte er immer feinste französische Liköre aus eigener Produktion…..

Der König sticht sich am Dorn
Auch sonst wurde der König nicht enttäuscht. Es gab acht kleine Gärten. Man konnte Vögel hören, Kräuter riechen, unterschiedliche Farben sehen, Blätter und Stacheln tasten. Da gabs scharfe Stacheln und samtweiche Blätter. Harte, rauhe und weiche Pflanzen wechselten sich ab.
In einem weiteren Garten konnte man Kräuter kosten. Alles war gut gepflegt. Sehr beeindruckte den König, das man aus Äpfelbäumen auch Hecken machen kann.

Dicke Frau, edler König
Es war fast Abend und und der König wollte in ein Wirtshaus einkehren, aber leider waren fast alle Gasthäuser noch oder schon zu. Mittwoch und Donnerstags ist in Frankreich in den meisten Gegenden Ruhetag für Gaststätten, bedeutete man dem König - nicht ohne großes Bedauern auszudrücken. Der König wusste natürlich, dass die Franzosen in ihrer Geschichte gegenüber Hoheiten nicht immer nett waren, deshalb maß er dem bekundetem Bedauern nicht allzuviel Bedeutung bei. Er ärgerte sich ein wenig, das verging aber rasch.
Die Sonne verschwand langsam hinter den Bergen und es wurde Zeit „nach Hause“ zu fahren.
Ein toller Tag, den auch die schönsten Bilder nicht annähernd beschreiben können, ging zu Ende.
Nach ein, zwei rauchigen Whiskey´s aus der Hausbar des Zwergensohnes musste man ins Bett, denn am nächsten Tag wollte der Herrscher zeitig raus. Der Mont Blanc und das Mer de Glace riefen. „Le monde appartient à ceux qui se lèvent tôt!“ oder in Deutsch „Der frühe Vogel fängt den Wurm“! Das hieß also - früh raus und los und jetzt ins Bett.

Gastbeitrag von Zwergi

Samstag, 24. November 2012

Der König ist in Sorge

Schock an des Königs Hof!
Des Königs Hofschreiber und Hoffotograf ist plötzlich erkrankt und hat damit den König in Schlaflosigkeit und große Sorge getrieben.
Doch von Anfang an:
Bei dem treuen Untertan des Königs wurde bei einer Darmspiegelung ein recht großer und dazu noch bösartiger Tumor festgestellt. Diese Nachricht hätte dem König die Beine weg gehauen, wenn er denn welche hätte.
(Nebenbei bemerkt, der König muss sich fast täglich einer Darmspiegelung unterziehen.)
Jedenfalls blieb dem König fast die Spucke weg und er machte sich Gedanken, wie er diesen guten Mann ersetzen soll. 

Da haben wir den Salat
Während etlichen Gesprächen mit den besten Ärzten seines Reiches erfuhr er, dass sein Untertan diese Erkrankung überleben kann und der König sich nicht nach neuem Personal umsehen müsste. Umgehend ordnete seine Plüschigkeit die beste und teuerste medizinische Betreuung und Therapie an, die in des Königs Hospitälern zu bekommen war um den kranken Mann wieder auf die Beine zu bringen. 
The Core

Nach diversen Untersuchungen in verschiedenen Apparaturen wurde des Königs Untertan operiert und dabei die Geschwulst vollständig entfernt. Nach der Operation besuchte der König das Krankenhaus, um sich ein Bild vom Genesungszustand seines Getreuen zu machen. Auch inspizierte er die Unterlagen und technischen Einrichtungen des Hauses. Der König war mit allem sehr zufrieden.

Die Betten sind sauber












Damit der Hoffotograf dem König noch viele Jahre Freude und Unterhaltung bieten kann, schlugen die Ärzte eine 6-monatige Chemotherapie mit anschließender Kur vor. Der König wies seinen Mann an, sich dieser Therapie sofort zu unterziehen.

Ich helfe doch gern!

Die anfallenden Kosten wird des Königs Krankenversicherung übernehmen.
Nun bekommt des Königs Hofschreiber alle zwei Wochen einen Medikamentenmix, der die restlichen bösartigen Zellen in seinem Körper ausmerzen wird. Er klagt zwar über Nebenwirkungen, so friert er jetzt sehr schnell und mit dem Magen geht es auch nicht so recht, aber der König lässt Gejammer und Klagen nicht zu. Er solle sich nicht wie eine Memme aufführen.



Jammert denn der König? Er macht sich schließlich auch Sorgen um seine Untertanen.
Und als König muss er vorangehen.
Und das tut er.
Ohne Jammern.