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| Holadihü - holadihö |
Nach den Abenteuern am Genfer See sollte die Reise in die
Alpen führen. Chamonix, gesprochen Schamonie,wird der Ausgangspunkt
zweier Bergtouren werden. Auf der Autofahrt dorthin fragte sich der König,
ob Asterix auch Asterie gesprochen wird. Er kam zu keinem Ergebnis. Seine Begleiter schauten
unruhig zum Himmel. Aber der seit Tagen angekündigte Fön war
wirklich da. In den Tälern lag noch dicker Nebel. Die Berge links
und rechts wurden immer höher.
Nach und nach kam die Sonne über die
Berge. Als erstes färbte sie die Gipfel golden. Danach bekamen die
dunkelgrauen Hänge Farbe. Doch ganz in die Täler reichten die
wärmenden Strahlen noch nicht. Dort blieb es ungemütlich kühl und
dunkel. An Albertville vorbei ging es immer weiter in die Hochalpen.
Plötzlich deutete der Kutscher auf einen Hang und rief: „Dahinter,
der weiße Gipfel das ist der Mont Blanc!“.
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| Sonnige Höhen |
Bald kam des Königs
Kutsche in Chamonix an, einem der berühmtesten Alpenorte. Chamonix,
der Ort, in dem 1928 die ersten Olympischen Winterspiele der Neuzeit
ausgetragen wurden.
Kurz darauf stand man am Fuß des
Aiguille du Midi, dem ersten Ziel. An der Seilbahn zum Gipfel stand
nur eine Gruppe Chinesen, die sind ja bekanntermaßen sehr klein und
so musste des Königs Reisegruppe nicht lange warten, ehe es weiter
ging. Über verschiedene Seilbahnen, Treppen und Lifte
kam man auf dem über 3800m hohen Aussichtspunkt an.
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| 12602 Füße |
Zwischendurch
musste der König seinem Begleiter, dem Oberzwerg, einen
Stärkungstrunk reichen. Der Alte hat sich wohl überschätzt und
sein Kreislauf wollte in der dünnen Höhenluft nicht mehr so recht.
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| Der König ist beeindruckt |
Oben angekommen bot sich dem König ein
einmaliges Panorama.
Die schneebedeckte Kuppel des Mont
Blanc erhob sich vor dem kleinen Herrscher und die Berge
daneben bildeten eine beeindruckende, ja begeisternde Kulisse. Da
wurde selbst der König ganz demütig. Er konnte 2800 Meter in die Tiefe
sehen. Das ist sehr tief.
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| Nochmal: Wirklich tief! |
Nach einer Stärkung mit Hasenbrot und
Kräutertee und mit neuem Mut im Herzen ging des Königs Tross zur Bergstation
der Seilbahn. Es wurde Zeit für die Abfahrt, denn man wollte ja noch
zum „Mer de Glacé“. Einer der größten Gletscher Europas
wartete auf den König.
Diesmal hatte der Franzose erfahren,
dass der König kommen würde und so bildete sich im Warteraum der
Station eine große Traube Menschen, die den König sehen und ihm
huldigen wollten. Im Zug hatte der König dann allerbeste Plätze.
Und sehr gute Sicht auf die Berge. Dem König gefiel das.
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| Vorbildlicher Passagier |
Die Bahn zuckelte flott die fünf
Kilometer zum Montenvers hinauf. Nach etwa 30 Minuten erreichte man
den viertgrößtem Gletscher der Alpen.
Aber der König war enttäuscht. Die
Gletscherzunge unter ihm war von graubraunem Gestein bedeckt. Das
intensive Blaugrün von Gletschereis bekam er erst einmal nicht zu
sehen. Der Gletscher war soweit eingeschmolzen, dass die Seilbahn nicht
mehr hinunterreichte. Inzwischen musste man nach der Fahrt mit der
Seilbahn noch 300 Stufen nach unten laufen, um zu der ins Eis
gehauenen Gletschergalerie zu kommen.
Über dem König erhoben sich hohe,
teilweise sehr spitze Berge und gegenüber schoß ein Wasserfall ins
Tal. Ein gelber Hubschrauber flog vorbei und die Sonne füllte das
Tal mit Wärme. So war der eisige Atem des Gletschers nicht zu
spüren.
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| Gletscherzunge, nicht sehr schön |
In den Gletscher hinein hatte man
Höhlen gegraben und eine kleine mit farbigen Licht aufgewertete
Eisskulpturgalerie aufgebaut. Viel Mühe hatte sich der Franzose
nicht gegeben. Ein paar beleuchtete Eisblöcke und das war es auch
schon.
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| Des Königs Tross |
Langsam musste des Königs Tross los,
denn die letzte Seilbahn wartete nicht. Der König schaute noch
einmal zurück ins sonnenüberflutete Gletschertal
Bald darauf kam der Zug und man fuhr
wieder nach Chamonix und weiter in die Herberge zurück.








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