"Fremd ist der Fremde nur in der Fremde"
Karl Valentin

Montag, 9. Mai 2011

Des Königs Reise zur buckligen britischen Verwandtschaft

Tag 1:

we got him
Nach dem Bezug der Hotelsuite konnte der König seine Finger nicht vom Televisor lassen und was er da sah, war doch sehr aufregend für ihn und alle westlichen Herrscher.






Zu einer Reise in eine andere Zeitzone gehört natürlich ein Uhrenvergleich. Da bietet sich GREENWICH geradezu an. Auf dem Unterwasserweg dorthin (Greenwich-Themsetunnel) erblickte der Herrscher seine nautische, schulische Vergangenheit in Gestalt des Old Royal Naval College. Nach dem erfolgreichen Uhrzeitvergleich auf dem nullten Meridian gönnt sich der König einen Blick auf die neuen Auswüchse in den Docklands : Canary Wharf – Banken ohne Ende.

Old Royal Naval College
Canary Wharf











Trotz des sonst so schönen Wetters hatte der König nun genug vom Wind und gesellte sich zu den anderen Gestalten des Londoner Untergrunds. Nach den Anstrengungen des ersten Tages, dem Jetlag und überhaupt war der Herrscher froh eine Bank gefunden zu haben. Und wo auch noch Bank draufsteht, da darf man sich ruhig niederlassen.

london underground

bank of scotland
Tag 1:

Ausgeruht und gestärkt vom königlichen Mehrgänge-Frühstück wollte unser Held nun eine Stätte englischen Heldentums aufsuchen. Sein Untertan empfiehl ihm das Wembley Stadion. Der König beugte sich der Streckenkenntnis seines Begleiters und los gings. Was der König seinem Untertan allerdings verschwiegen hatte, das er bereits sein Ticket für das Champions League-Finalspiel am 28. Mai in der Tasche hatte. So ein Schelm.
Trotzdem wurde er nicht eingelassen. So ein Skandal. Das wird Konsequenzen haben. Wie hiess das Stadion nochmal? Ach ja…

du kommst hier net rein

wembley-acker

Mit etwas Groll ging es zum nächsten Helden, der allerdings schon länger nicht mehr unter uns weilt: Karl Marx auf dem Highgate Cemetary.


Highgate Cemetary


Unser Held ist natürlich nicht nur der „König der Herzen“ sondern auch der aller Kelten. Danach ging es wieder gen Süden an die Themse. Dort gefiel unserem maritimen Herrscher die H.M.S. Belfast  am besten. Was ist das übrigens für eine Brücke im Hintergrund? Na das kriegen wir auch noch heraus…

König der Kelten
H.M.S. Belfast


Auf der anderen Seite des stadtdurchfliessenden Gewässers war der König doch arg betroffen von den Schicksalen der ehemals im Tower of London Gefangengehaltenen. Gottlob ist das alles schon sehr, sehr lange her und er brauchte als (groß-)artiger Besucher keine Angst vor diesen Mauern zu haben.

Tower of London

Tag 3:

Heute wollte der König ans Meer. Wie bitte…? Jawohl der Herr…
Also fuhren wir nach Hastings in sog. 1066 Country (Wilhelm der Eroberer, ein Normanne welcher sich ab dem Jahre 1066 die Angelsachsen vornahm).

William the Conqueror










Der König erzählte mir auf der Reise dorthin von seinen Urahnen. Und er weihte mich Unwürdigen in sein Geheimnis ein. Besagter William the Conqueror ist tatsächlich in direkter Linie ein Vorfahr unseres Königs . Das ist ja sensationell.
Auf der weiteren, wirklich emotionalen Spurensuche kamen wir an einer gefährlichen Klippe vorbei und „umschifften“ diese gefahrlos.

gefährliche Klippe


Auf dem Berg angekommen war die Ruine der frühmittelalterlichen Burg ein vielbeachtetes Fotoobjekt von vielen Untertanen des Königs. Es war aber auch noch Zeit für eine genau Inspektion der alten Baukunst.

Ruine (gefällt dem König)











Dem König hat es sehr gefallen, doch nun verspürte er einen wahrhaft königlichen Hunger auf eine britische Spezialität: Fish & Chips.

lecker und fettig (gefällt dem König)


Ein fettiges Mahl, das einen Strandspaziergang regelrecht herausforderte. Der König hatte genug gesehen und wollte wieder in den Großstadt-Trubel. Bitte sehr, aber nur erstklassig.

Am Strand von Lummerland
Bahnbild (nicht Guben)












Dort angekommen wäre eine Busfahrt genau das richtige. Und welch ein Glück, einer der berühmten Roadmaster wartete bereits auf den Herren und seinen Untertan.

Rotmeister

Aber hallo, wie spät ist es denn bereits? Ach du grüne Neune, schon 19.15 …

Die Zeit, sie eilt als hätt' sie Füße












Tag 4:

Abbey Road und König
Der Tag begann etwas feucht von oben, der Untertan hatte des Königs Krone ständig trocken zu putzen. Denn er wollte gut aussehen in der Abbey Road.







Über den dortigen Zebrastreifen vor den Abbey Road Studios in No.3 sind seinerzeit 4 Pilzköpfe für ein Plattencover gelaufen. Na wer kennt sie noch…?
Der König mag die Pilzköpfe aber nicht besonders.
nsc



Danach hatte der König einen Termin beim obersten Polizisten der Stadt,
dort wurde das Sicherheitskonzept für die Olympischen Spiele 2012 nochmals erörtert. Und der König konnte über seine Erfahrungen mit ungehorsamen Untertanen so einiges berichten.



Buckingham Palace
Danach gings endlich zum Lunch mit seiner Königlichen Hoheit Queen Lizzy II. Man traf sich im Buckingham Palace. Es gab…Fish and Chips. Unser König dankte für das „hervorragende“ Mahl und machte sich auf, um weitere königliche Nebengelasse zu besichtigen.








Er besuchte natürlich auch die Royal Horseguards. Das wäre eine Wache für sein Schloss Granitz…
Royal Horseguard









Das brachte den König auf eine Idee. Man könne ja mal zuhause anrufen ob alles in Ordnung sei.

nach Hause telefonieren
Das war es dann auch.

Danach stand auf des Königs Besuchsliste der berühmte Admiral Nelson. Dafür, dass er seinerzeit ordentlich an der Seekrankheit litt und sich wahrscheinlich ständig bekotzte, sah er aber noch sehr gut aus.

Admirale unter sich











Der anstrengende Tag sollte nun begossen werden. Am besten im Biergarten. Aber irgend etwas stimmte da nicht…

Es gibt kein Bier auf Hawaii













Tag 5:

Der letzte Tag des königlichen Aufenthalts sollte der Entspannung dienen. Und das lässt sich in einem der vielen Parks in bzw. um London herum hervorragend machen. Das Ziel war der Richmond Park im Südwesten der Metropole. Auch der König hat menschliche Bedürfnisse und die lassen sich auf der entsprechenden Anstalt erledigen (Bild 27). Der Park ist bekannt für seine frei herumlaufenden Paarhufer (Bild 28). Der König mag Tiere. Und sie ihn auch…



Richmond Park - Men

Richmond Park - Woman



 Nach mehrstündiger Entspannung - sein Untertan frönte derweil seinem äusserst merkwürdigem Hobby der Flugzeugfotografie (Hearthrow ist ganz in der Nähe) - war der König ganz aus dem Häuschen als er seine neue Kutsche erblickte.

Schlüssel verlegt, S

 Nur hatte sein Untertan den Schlüssel vertan. Was dann eine längere U-Bahnfahrt nach sich zog. Zeit genug für eine mündliche Bestrafung durch den König. Ordnung muss sein…


Das war der eigentlich sehr erbauliche Trip in Vereinigte Königreich. Schade nur das des Königs Angebetete Kate M. nicht aufzufinden war. Sie soll inzwischen sogar anderweitig vermählt sein. Der König wird das durch seine Untertanen überprüfen lassen…


präsentiert von:
präsentiert von:





           Wiedasehn oder besser Goodbye UK

Freitag, 29. April 2011

Der König fährt ins Königreich

Da ist einer schon ganz aufgeregt.
Der König fährt am Sonntag nach England - zur Hochzeit mit Kate.
Hoffentlich kommt er nicht zu spät.


God save the queen

Montag, 25. April 2011

Der König war im Reich der Sorben zum Geburtstag

50-jähriger, König, Magd
Der König fuhr in den entlegendsten Teil seines Imperiums, um den 50. Geburtstag eines treuen Vasallen zu feiern. Eine Magd brachte den Willkommenstrunk.




"Hoch-Hoch-Hoch"


Mit einem "Hoch" auf den Jubilar kippte sich der König den Branntwein hinter die Kehle. Der König mag Branntwein.








Putz weg!



Nach den offiziellen Feierlichkeiten trank der König auch noch andere Sachen.







Das kann ja nicht gutgehen




Am Ende lag der König angetrunken im Rinnstein. Das ist dem König peinlich.
Am nächsten Tag hat der König kein grelles Licht vertragen.




Aber die Feier hat dem König gefallen.

Sonntag, 3. April 2011

Der König im Tierpark Berlin

Der König war im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde. Hier die Abenteuer:

Ganz aufgeregt vor dem Tor










Zuerst hat sich der König ein Eis von einem Bediensteten geben lassen, um sich und seinen Kreislauf abzukühlen.
 
Das schmeckt dem König











Am Ententeich hat der König Enten gesehen. In der Gitterhalbkugel wurden physikalische Experimente mit Starkstrom und Möwen gemacht. Es waren grässliche Schrei zu hören.













Der König hat dem Tierpark einen Baum gespendet.













Der Esel, Freund und Helfer des Königs.




Der König in Klauen der Bestie
















Der König und ein Elefant. Der König mag Elefanten. Sie haben einen Rüssel.

Montag, 28. März 2011

Nachlese zur Reise des Königs nach Stettin


Hier die Abenteuer des Königs und seiner Mannen in Stettin in chronologischer (zeitlicher) Reihenfolge:

- Bild 1 (die Reise beginnt im Ostbahnhof)
- Besuch des Schlosses der Pommerschen Herzöge (da wo der Royber festhängt, Bilder vom Schloss im letzten post)
- Bild 2 (Hakenterrasse, im Hintergrund die Wojwodschaftsverwaltung oder so)
- Bild 3 (Schnapsdrossel im Park Zeromskiego)
- Bild 4 & 5 (Klettereinlage und Versteckspiel am Hochhauskomplex PAZIM)

Danach war der König vollgefressen und kugelte wieder Richtung Szczecin Glowny (Hbf) um dort Bier zu kaufen (leider nur LECH), für die Eskorte sollte es Schokolade geben. War aber aus, es gab nur YES-Torty für Arme ;-)

ganz aufgeregt

Vor dem Empfang beim Landrat
Schluckspecht
betrunken und übermütig
leider nicht mein Hotel


Freitag, 25. März 2011

Der König in Szczecin

Da der Schreiber des Königs den Reisebericht noch nicht fertig hat (dafür wird er zahlen) hier einige romantische Eindrücke aus Stettin:
Stettin, poln. Szczecin, ist die Hauptstadt der polnischen Woiwodschaft Westpommern und liegt rund 120 km nordöstlich von Berlin an der Odermündung zum Stettiner Haff. Stettin ist einer der größten Seehäfen des Ostseeraums und siebtgrößte Stadt Polens. Die Stadt beherbergt mehrere Hochschulen, eine Universität und ist zusammen mit Kamień Pomorski Sitz des katholischen Erzbistums Stettin-Cammin.

Der Fotograf hat aber ganze Arbeit geleistet.

Der König vor dem Schloss des Wojowoden












Royber kommen an den Pranger.
Der König zeigt Volksnähe.






 Der König macht junge polnische Gänschen an



Einmal nicht aufgepasst, happ, hat der Hai zugebissen, aber daneben - da hat der König nochmal Glück gehabt









Der König beim Fotoshooting

Des Königs Eskorte

Donnerstag, 17. März 2011

Der König bei "Starlight Express"

Der König war in Bochum beim Musical "Starlight Express". Leider konnten im Zuschauerraum keine Bilder gemacht werden, aber die Vorstellung hat dem König gefallen, es sang sogar die Originalbesetzung.
Vor dem Theater war sogar eine richtige Dampflok! Der König hat Dampfloks gern.



Vorher hat  sich der König die zukünftige Spielstätte für die Frauenfussball-WM (der König mag ja auch Frauen) in Bochum angesehen.


Hier noch ein Bild vom Frühstückstisch im 5-Sterne-Hotel  "Bochumer Hof" oder so ähnlich. Das Messer war recht schwer für des Königs kleine Hände. Untertanen haben dem König später das Frühstück klein geschnitten.



Nachtrag: Hier noch ein Beweis, dass auch der König ein 5-Sterne-Diner erhalten hat.



Dienstag, 8. März 2011

Der König beim Geburtstag

Der König hat am 7. März einem seiner Untertanen zum Geburtstag gratuliert. Die genaue Jahreszahl wurde erörtert - man ist überein gekommen, diese nicht zu veröffentlichen.
Es wurde Kuchen (Donauwelle) und Kaffee kredenzt.
Für das nächste Mal hat der König Frankfurter Kranz bestellt.


Sonntag, 20. Februar 2011

Der König in der Hauptstadt

Der König hat einen Tagestrip nach Berlin (Ost) gemacht.

Der König vor dem Berliner Dom










Beim Transit durch Westberlin sah er verschiedene Warnschilder.

Schild











Und seinen alten Freund, den Sarotti-Mohr, hat er wiedergesehen.

Sarotti-Mohr